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Zusammenhang zwischen exzessivem Trinken und Depressionen bei Frauen stärker ausgeprägt Der Zusammenhang zwischen starkem Trinken und Depressionen ist bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Centre for Addiction and Mental Health gekommen, die in der Fachzeitschrift Clinical and Experimental Research veröffentlicht wurde. Amerikanische und Kanadische Wissenschafter befragten 6.009 Männer und 8.054 Frauen zu ihrem Alkoholkonsum und Depressionen. Es zeigte sich, dass Frauen, die exzessiv tranken häufiger als Männer an klinischen Depressionen litten. Zusammenänge zwischen Alkoholkonsum und Depressionen zeigten sich jedoch nicht bei mäßigem Konsum alkoholischer Getränke. Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern zeigten sich laut BBC nur bei Teilnehmern mit klinischen Depressionen. Die Wissenschafter gehen davon aus, dass Frauen, die unter starken Depressionen leiden, trinken, um einen Ausweg aus ihren Problemen zu finden. Sharon Wilsnack von der University of North Dakota School of Medicine and Health Sciences erläuterte, dass das Muster der Zusammenhänge bei Frauen konsistenter sei, die gegen ihre Depressionen antrinken als bei chronisch trinkenden Frauen, die in der Folge an Depressionen leiden. "Der Teufelskreis kann damit beginnen, dass Frauen als Reaktion auf ihre Depressionen anfangen zu trinken." Klinische Depressionen könnten manche Frauen dazu verleiten große Mengen von Alkohol zu trinken in der Hoffnung, dass sich ihre depressiven Stimmungen so dämpfen lassen. Es sei jedoch laut Wilsnack noch näher zu erforschen, ob das Trinken Depressionen verursache oder Depressionen das Trinken. Es sei auch denkbar, dass dieser Zusammenhang durch einen weiteren bisher unbekannten Faktor beeinflusst werde.
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(13.01.2007 RM)
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