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Zusammenhang zwischen konsumierter Alkoholmenge und Anstieg des Brustkrebsrisikos für Frauen

Das Thema „Alkohol und Krebs“ hat in den letzten Jahren an Aktualität gewonnen. Alkohol schadet nicht nur der Leber, sondern beeinträchtigt auch Gehirn, Herz, körpereigene Abwehr und andere Organsysteme. Und vor allem: Alkohol fördert Krebserkrankungen. Für 3,6 Prozent aller Krebserkrankungen konnte man nachweisen, dass sie auf einen chronischen Alkoholkonsum zurückzuführen waren. Dabei erhöhen schon geringe Alkoholmengen das individuelle Krebsrisiko. Besonders Frauen reagieren empfindlich. Bei ihnen besteht ein linearer Zusammenhang zwischen konsumierter Alkoholmenge und Anstieg des Brustkrebsrisikos. Bereits bei einer täglichen Menge von 18 g reinem Alkohol (etwas mehr als ein Achtel Liter Wein) nimmt das Risiko für Brustkrebs signifikant zu.

„Frauen empfehlen wir, nicht mehr als 0,3 l Bier oder 0,15 l Wein und Männern, nicht mehr als 0,6 l Bier oder 0,3 l Wein, an nicht mehr als fünf Tagen pro Woche zu trinken, wenn sie ihr Risiko für alkoholbedingte Krankheiten gering halten wollen“, sagt Professor Helmut K. Seitz. Der Honorarprofessor für Innere Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg und Chefarzt der Medizinischen Klinik im Krankenhaus Salem, Heidelberg, ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Alkoholforschung.
 

Quelle:
überarbeitete Pressemitteilung der Uni-Klinik Heidelberg

Link:
www.stadtmission-hd.de

(12.10.2010 RM)

 

 

 

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