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Psychologie Aktuell - Nachrichten

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Musiktherapie weist positive Effekte auf psychische Begleitsymptomatik bei Multipler Sklerose auf

Multiple Sklerose (MS) ist eine  chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Wesentlich für Betroffene  ist, dass MS mit zunehmenden Einschränkungen einhergeht und nicht ursächlich geheilt werden kann. Beschwerden wie etwa Gang- und Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen führen zu einer psychischen Begleitsymptomatik, die gekennzeichnet ist durch Depressions- und Angstsymptome.

Mit diesen psychosozialen Folgen der Erkrankung hat sich der Wittener Musiktherapeut in seiner Forschungsarbeit beschäftigt. Auf Grundlage einer kontrollierten Pilotstudie, die er in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. David Aldridge (Lehrstuhl für Qualitative Forschung in der Medizin), Dr. Mette Kaeder (Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke) und PD Dr. Thomas Ostermann (Lehrstuhl für Medizintheorie und Komplementärmedizin) durchgeführt hat, konnte Schmid zeigen, dass sich durch eine längerfristige musiktherapeutische Betreuung Ängste und Depressionen von Menschen mit MS deutlich verringern lassen und sich ihre Akzeptanz der verunsichernden Lebenssituation wesentlich verbessert.

Für seine Studie zur Musiktherapie mit Menschen, die an Multipler Sklerose (MS) erkrankt sind, erhält Dr. Wolfgang Schmid, Musiktherapeut am Institut für Musiktherapie der Universität Witten/Herdecke, den Forschungspreis zur Psychosomatik der MS. Der Preis wird von der Berliner Stiftung LEBENSNERV jährlich für herausragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben..

 

Quelle:
überarbeitete Pressemitteilung

Links:

(20.06.2007 RM)

 

 

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